Keine Windräder im Steinwald!

Demonstrationen:

Sa 28.2. Erbendorf, 15.00 Uhr gegenüber Stadtpark, Trommeln gegen Söder und Windkraft.

Sa 14.2. Marktredwitz, 13.00 Uhr Angerplatz, Teilnahme als Gruppe beim Narrenzug.

Do 5.2. Kemnath, 15.30 Uhr Stadtplatz 17, Laute Kundgebung.

Mi 4.2. Marktredwitz, 15.30 Uhr Markt 25, Laute Kundgebung.

Di 3.2. Tirschenreuth, 15.30 Uhr Rathaus, Laute Kundgebung.

So 25.1. Erbendorf, 16.30 Uhr Stadtpark, Umzug durch d. Ort.

Sa 24.1. Wiesau, 15.30 Uhr Rathaus, Umzug durch d. Ort.

Sa 15.1. Neustadt a.d. Waldnaab, 15.30 Uhr Landratsamt, Laute Kundgebung.

Thema: Keine Windräder im Steinwald! Für Frieden, Freiheit, schöne Landschaft! Lieber russisches Gas statt Windräder im Wald!


Argumente gegen den übertriebenen Windradbau:

Ein wissenschaftlich fundierter Film über den Klimaschwindel:

Vorbildliche Protestveranstaltungen:

Mögliche Rettung für unsere Landschaft:

Leider kann man sich nie darauf verlassen, dass andere einen tatsächlich retten werden. Man sollte darum immer auch selber tätig werden, jeder nach seinen Möglichkeiten, indem man die richtigen Bestrebungen unterstützt, indem man mit aufklärt, indem man sich an Protesten beteiligt. Den meisten Menschen ist das Ausmaß des geplanten Windenergieausbaus und der damit einhergehenden Schäden für Mensch und Natur noch gar nicht bewusst und die offiziellen Medien bemühen sich sehr, das Volk so lange wie möglich dumm zu halten. Man will so den Windkraftprofiteuren Zeit für vollendete Tatsachen verschaffen.

Wir dürfen auch nicht den größeren Zusammenhang aus den Augen verlieren: Eine Politik, die regelmäßig gegen den Willen der Bürger entscheidet, wäre gar nicht möglich, wenn das Grundgesetz nicht erhebliche Mängel hätte. Das Versprechen, dass angeblich alle Macht vom Volk ausginge, kann das Grundgesetz gar nicht halten. Wir brauchen endlich eine anständige Verfassung! Jedes Gesetz, das vom Parlament beschlossen wird, müsste jederzeit per Volksabstimmung aufgehoben werden können! Dann würde der Gesetzgeber gar nicht erst Gesetze gegen das Volk machen, die Mühe wäre vergeblich. Dann gäbe es keine Windräder im Wald, keine Kriegsvorbereitung, keine Masseneinwanderung. Auch das Korrumpieren der Volksvertreter wäre zwecklos.

Wer den Steinwald noch nicht kennt, kann sich die folgende Fernsehdokumentation anschauen.

Windradfeinde im Steinwald vernetzen sich in der Bürgerinitiative "Wirklich Windkraft im Naturpark?" aus Fuchsmühl, wo ein besonders großes Waldstück bedroht ist. Unterstützung ist dort immer willkommen.

Weiterer Widerstand in der Steinwald-Gegend:

Widerstand weiter weg:

Hier ist ein Ausschnitt aus der aktuellen Texturkarte Windenergie des Regionalen Planungsverbandes Oberpfalz-Nord. Die markierten Stellen sind aus Naturschutzsicht viel zu wertvoll, um ihre Zerstörung hinzunehmen. Es ist gerade der Abstand zu menschlichem Wirken, der diesen Wert ausmacht.

Geplante_Vorranggebiete um Mitterteich

In einer Stellungnahme des Naturparks Steinwald heißt es: „Im Bereich des VRG TIR 29 gab es 2012 außerhalb vom Naturschutzgebiet, Naturwaldreservat und FFH-Gebiet durch die Regierung der Oberpfalz Vogelkartierungen. Dabei wurden 10 Teilflächen untersucht und u.a. Waldkauz, Sperlingskauz, Hohltaube, Regionalplan Region Oberpfalz-Nord Neuaufstellung B X 5 „Windenergie“ Waldschnepfe, Grau-, Bunt- und Schwarzspecht nachgewiesen. Von den über 50 vorkommenden Vogelarten im Naturwaldreservat selbst sind mind. 15 auf der Roten Liste Deutschland/Bayern. […] Im Gebiet gibt es auch Nachweise von Wildkatzen und es ist Streifgebiet vom Luchs."

Ergänzend heißt es zu TIR29 in einer Stellungnahme des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V.: "... zentraler Prüfbereich Seeadler, zentraler Prüfbereich und Nahbereich Uhu, zentraler Prüfbereich Rotmilan, randlich Dichtezentrum zwei Fischadler, großes Vorkommen Waldschnepfe, FFH-Gebiet „Basaltkuppen in der Nördlichen Oberpfalz“ nördlich und östlich angrenzend, Schutzwald Lebensraum und Landschaftsbild. Daher Ablehnung und Streichung der Fläche ..."

Ohne Windmessung kein Windpark!

Bevor ein Windpark gebaut wird, erfolgt immer eine umfassende Windmessung am vorgesehenen Standort. Ohne die umfassende Windmessung bekommt ein Windpark keine behördliche Genehmigung, und auch keine Finanzierung durch die Bank. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, einen Windpark sicher zu verhindern, indem man die Windmessung verhindert. Man muss aber rechtzeitig handeln.

Eine Möglichkeit ist, die Windmessung auf Korrektheit zu überprüfen und gegebenenfalls anzufechten, und dafür, wenn nötig, auch Fachleute heran zu ziehen. Falls der Nachweis gelingt, dass die Projektierer mit einer inkorrekten Messung betrügen wollen, kann der Windpark nicht genehmigt werden, und auch eine bereits erteilte Genehmigung müsste zurück genommen werden. Jedenfalls so lange, bis die Windmessung in korrekter Weise wiederholt wurde und dann immer noch brauchbare Windverhältnisse ergibt. Und während man vielleicht über die Rechtmäßigkeit einer Genehmigung lange und ausführlich prozessiert, muss ein bereits begonnener Windparkbau so lange pausieren. Vielleicht lange genug, bis eine neue Regierung den Habeck'schen Subventionswahnsinn beendet.

Als Erstes sollte man prüfen, ob der Wind überhaupt an der richtigen Stelle gemessen wird. Also ob der Messstandort für das geplante Windparkgepiet überhaupt repräsentativ ist, oder ob man einen Messstandort mit besonders günstigem Wind ausgewählt hat, um die dort gefundenen Daten anschließend auf das gesamte übrige Gebiet zu übertragen, wo der Wind aber tatsächlich schlechter ist. Letzteres scheint hier am Teichelberg der Fall zu sein, wie die folgende Karte zeigt. Die beiden uns bekannten Messstandorte sind mit gelben Kreuzen markiert.

Die Windmessstandorte am Kleinen Teichelberg

Diese Messstandorte können schon allein deshalb nicht repräsentativ sein, weil sie sich beide ganz am Rand und in abgelegenen Ecken des TIR29-Gebietes befinden. Ein repräsentativer Messstandort sollte sich etwa am geographischen Mittelpunkt des Gebiets befinden, der sich durch eine geringstmögliche Entfernung zu allen anderen Punkten des Gebietes auszeichnet, damit bei der Übertragung der Messdaten auf andere Punkte der damit einher gehende Fehler möglichst klein bleibt. Messdaten können nur in sehr geringer Entfernung zum Messstandort für eine glaubhafte Ertragsprognose heran gezogen werden. Hat man, wie hier, mehr als einen Messstandort, dann sollte jeder Messstandort der geographische Mittelpunkt eines jeweils sinnvoll gewählten Teilgebietes sein.

Die Messstandorte haben aber noch weitere Besonderheiten, die sie nicht haben sollten. Am westlichen Messstandort ist der stärkste Wind des gesamten TIR29-Gebietes zu erwarten. Er befindet sich fast ganz oben im Gipfelbereich des kleinen Teichelbergs, wo der Wind von Westen her ungebremst auf den Hang trifft und dort auf Grund der Geländeform sogar noch eine gewisse Beschleunigung erfährt. Der östliche Messstandort befindet sich hingegen fast am tiefsten Punkt des TIR29-Gebietes und ist zudem im Windschatten der umliegenden Berge, also eigentlich der am schlechtesten geeignete Standort für ein Windrad. Es sei denn, man misst dort den Wind, der über den Bergen weht, um diesen dann auf Standorte etwa im nördlichen Teil des TIR29-Gebiets zu übertragen. Dabei würde man aber die bodennahen Turbulenzen am echten Windradstandort schlicht unterschlagen, und außerdem die Bremswirkung des Bodens, und man käme auch auf diese Weise zu einem ungewöhnlich guten Wind. Durch die Übertragung der viel zu guten Windverhältnisse an sehr speziellen Messstandorten auf das gesamte TIR29-Gebiet erhält man dann überzogene Ertragsprognosen, von denen die Projektierer entsprechend mehr profitieren können. Man will also offenbar betrügen, und das kann man allein an der Wahl der Messstandorte erkennen. Im Zuge genauerer Ermittlungen sollte man auch die genauen Einstellungen der Windmessgeräte als Beweise sichern, insbesondere die Messhöhen, und man sollte über jeden einzelnen Schritt der Datenauswertung Rechenschaft verlangen.

Darum ist es wichtig zu wissen, was bei der Windmessung alles falsch gemacht werden kann. Hier ist Wissenswertes über ein LIDAR-Gerät namens "Windcube", das meistens verwendet wird:

Windcube benachrichtigt seine Betreiber, wenn man ihn anzündet, wenn der Strom ausfällt, wenn man ihn schief stellt, oder wenn man das Fenster abdeckt. Weil all das die Messung unterbrechen würde.

Eine Windmessung dauert etwa ein Jahr und wird nur dann anerkannt, wenn Messunterbrechungen insgesamt nicht mehr als 20 Prozent der Zeit ausmachen. Stichwort ist die sogenannte "Verfügbarkeit" der Messdaten. Auch kontinuierliche Unterbrechungen über einen kürzeren Zeitraum, vielleicht über drei oder vier Wochen am Stück, machen die ganze bisherige Messung ungültig. Würde man es durchhalten, für drei oder vier Wochen einen Winddrachen über der Windmessstation steigen zu lassen, so dass dieser immer die freie Sicht nach oben verdeckt - was ja eine legitime und völlig legale Freizeitbeschäftigung wäre - wäre die Messung lange genug unterbrochen. Einen Winddrachen kann man übrigens auch an einer Stange steigen lassen anstatt an einer Leine. So fliegt er auch bei schwachem Wind und er lässt sich genauer und näher über dem Windcube-Fenster positionieren. Wenn Windcube dann seine Betreiber herbei ruft, die sich darüber ärgern, braucht man sich von diesen nicht beirren zu lassen. Es könnte aber sinnvoll sein, Zeugen dabei zu haben, falls sie handgreiflich werden. Überhaupt braucht es für diese Methode mehrere Freiwillige, die abwechselnd bei Tag und bei Nacht den Drachen hoch halten, denn die Unterbrechung muss ja kontinuierlich sein. Man könnte den Drachen auch beschriften mit "Keine Windräder im Wald!", dann wäre das eine Kundgebung nach Versammlungsrecht. Sicherheitshalber soll hier davor gewarnt werden, den Drachen aus stark reflektierendem Material zu bauen, weil dann könnten die unsichtbaren Laserstrahlen aus dem Windcube in die Augen der Drachenfreunde gespiegelt werden und deren Augen schädigen.

So ähnlich machen es übrigens die Feinde der Videoüberwachung in London, aber mit Dinosaurierkostümen. Saboteure gelten dort als Volkshelden, wie Robin Hood.

Hier ist ein Video von der Messstation am Teichelberg. Die genauen Koordinaten sind in der Beschreibung.

Macht die Standorte von Windmessungen sofort öffentlich, wenn ihr welche findet! Damit die richtigen Leute davon erfahren.

Plakate und Aufkleber

Es gilt jetzt, eine breite Öffentlichkeit gegen den weiteren Windradbau aufzubringen, nicht nur im Steinwald. Der Windradbau muss Thema kommender Wahlkämpfe werden. Internet und soziale Medien genügen aber nicht, denn das wird nicht von allen gefunden. Es braucht auch die altbewährten Plakate, Aufkleber und Handzettel. Solche kann man am Auto anbringen, am Gartenzaun, am Sammelbehälter, am Demoschild, soweit man es sich leisten kann. Wenn viele vielerorts mitmachen, ist bald das ganze Land beklebt. Meine Entwürfe zum Selberdrucken oder Selberdruckenlassen stelle ich hier allen Windkraftfeinden frei zur Verfügung.


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